Berichte aus dem Turnkreis Wolfsburg

31.08.+01.09.19

Freudentränen beim VfL - Ehmen und VfL erkämpfen sich in einem spannenden Rückkampf die Ligatitel, Vordorf baut in der Bezirksliga3 Vorsprung aus und siegt klar.

So viel Spannung lag lange nicht mehr in der Braunschweiger Sporthalle. Grund war nicht nur die Hitze des letzten Sommertages. Die Turnerinnen waren heiß auf die Rückrunde und wollten die Siege sichern oder den ein oder anderen Punkt noch gutmachen.

Bezirksliga 1 (Kür LK2)

Im Aufstiegswettkampf zur Landesliga konnten die Turnerinnen des MTV Gifhorn und TSV Meine ihr Vorhaben, Punkte aufzuholen, kaum umsetzten, obendrein mussten sie noch die Braunschweiger vorbeiziehen lassen. So standen sie am Ende auf den Plätzen 4 und 5.

Bezirksliga 2 (Kür LK3 14J.+)

Auch hier wurde deutlich: die Gifhorner haben ihr Balkentrauma nicht überstanden. Ganz im Gegenteil - Punktverluste am Balken und Sprung machten den Erhalt des ersten Platzes nicht einfacher. Dafür turnten die gestandenen Damen vom VfL Wolfsburg wie früher und krönten ihr Comeback mit einem überraschenden Sieg, vor den Gifhrornern. Da konnte bei der Siegerehrung Joana Artelt, die seit 2013 keinen Wettkampf mehr geturnt hatte, ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Mitstreiterinnen Katharina Ditler und Katharina Huster waren sogar seit 2011 raus. Veronica Klingspohn, Jana Schröder und vor allem das Küken der Mannschaft Milena Kanclewski trugen maßgeblich zum Erfolg des Teams bei.

Bezirksliga 3 (Kür LK3 10-14J.)

Bei den jüngsten Kürturnerinnen konnten die Mädels des TSV Vordorf ihr Punktepolster nochmal ausbauen und siegten mit unglaublichen 13 Punkten Vorsprung. Fast an allen Geräten konnten die jungen Kürturnerinnen ihre Leistungen verbessern, besonders am Balken punkteten Nele Schimpf und Jette Streppel.  Jasmin Grimm, Maileen Bertram und Sophie Biela rundeten den Erfolg ab.  Der VfL Wolfsburg konnte trotz Punktverlustes die Konkurrenz knapp auf Distanz halten und sicherte sich den Vizetitel.

Bezirksklasse 2 (Pflicht P6-8)

Hier hatten sich die Ehmer bereits in der Hinrunde in fast unerreichbare Punktesphären geturnt und sicherten sich nun den klaren Sieg. Fast alle Übungen wurden in der höchsten Kategorie P8 absolviert, was schon die Ausgangwerte von der Konkurrenz deutlich distanzierte. Geringe Abzüge in der E-Note belegten die akkuraten Ausführungen, für die die Ehmer Turnerinnen bekannt sind. Die eigentliche Überraschung in dieser Wettkampfklasse war der Vizetitel des SSV Kästorf. Trainerin Kira Wrede über die Umstände: „Da unsere Sporthalle saniert wird, konnten wir seit 8 Wochen nicht mehr trainieren. Ich bin so froh, dass sich die Mädels heute nicht verletzt haben, nachdem sie hier volles Risiko abgeliefert haben.“

Bezirksklasse 1 (Pflicht P5)

In der Hinrunde mussten sich die siegverwöhnten Turnerinnen des TSV Ehmen mit Platz zwei zufriedengeben. Das war Grund genug, dieses Mal konzentrierter ranzugehen. Vor allem die Jüngste des Teams leistete sich kaum eine Unsicherheit an den Geräten und holte alleine 58,22 von 60 möglichen Punkten. Aber auch Lisa Heidemeyer, Lena Dreißig, Eliza Könecke und Lara Bieletzki trugen reichlich Punkte zum Sieg bei. So war dann auch Trainer Olaf Große voll des Lobes für seinen Nachwuchs: „Das ist richtig gut gelaufen.“ Auf dem dritten Platz konnten sich die jungen Gifhorner Turnerinnen behaupten.

15./16.06.2019

Gifhorn, Vordorf und Ehmen holen Siege in der Gerätturn-Bezirksliga

 

Einbeck. Mehr Teams als je zuvor gingen in den 6 Bezirksligen der Pflicht- und Kürstufen an den Start. Und dass, obwohl die Landesligateams erstmalig komplett separat turnen. Aus den Turnkreisen Gifhorn und Wolfsburg wurden 24 Mannschaften in die Hinrunde geschickt.

 

Davon traten zwei im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga an. Hier errangen die Kürturnerinnen des MTV Gifhorn nach massiven Problemen am Balken den dritten Platz mit einem Rückstand von etwas mehr als 2 Punkten auf die Sieger. Für die Rückrunde heißt das ranklotzen, denn nur die erstplatzierte Mannschaft steigt auf.

 

Dafür konnte die zweite Gifhorner Mannschaft in der Bezirksliga 2 den Sieg einfahren. Das junge Team punktete besonders am Sprung und Boden. Den Vorsprung von nur 0,4 Punkten gilt es in der Rückrunde zu verteidigen.

 

Bei den jungen Kürturnerinnen in der Bezirksliga 3 (LK3 10 bis 14 Jahre) standen gleich drei Nordteams auf dem Treppchen.

 

Der knappe Sieg ging an die Mädchen vom TSV Vordorf, die über alle vier Geräte eine sehr konstante Leistung zeigten und damit die Konkurrentinnen vom TSV Ehmen auf Distanz halten konnten. Weniger als 0,2 Punkte trennten die Ehmer Turnerinnen vom Sieg und das dürfte in der Rückrunde ein spannendes Duell werden. Für die drittplatzierte Mannschaft vom VfL Wolfsburg wird es mit 3 Punkten Rückstand dagegen schwer noch in den Titelkampf einzugreifen.

 

In der Bezirksklasse 2, hier wurden Pflichtübungen der Stufen P6-8 geturnt, dominierten die Turnerinnen des TSV Ehmen das Wettkampfgeschehen. Mit den besten Ergebnissen am Sprung, Stufenbarren und Boden konnten sie kleinen Schwächen am Balken locker ausgleichen und gewannen die Hinrunde mit über 6 Punkten Vorsprung vor dem SSV Kästorf. Die Kästorfer waren in der Balkenwertung mit den Siegern gleichauf und haben zu den Drittplatzierten ein komfortables Polster.

 

In der Wettkampfklasse der jüngsten Turnerinnen, der Bezirksklasse 3 P5, konnte das dritte Team des TSV Ehmen mit einem Punkt Rückstand den zweiten Platz von 16 Mannschaften erreichen. Auch hier war der Zitterbalken, wie der Schwebebalken gerne genannt wird, das ausschlaggebende Gerät: Ein Sturz weniger hätte für die Ehmer Mädchen sicher den Sieg bedeutet. Platz drei holte sich die erste Mannschaft des MTV Gifhorn. Auch hier der Abstand mit nur 0,1 Punkten denkbar knapp. Das dürfte die Gifhorner nochmal für die Rückrunde motivieren, denn da ist für beide Mannschaften der Sieg noch möglich.

 

Die Rückrunde findet am 31.08. und 01.09.2019 in Braunschweig statt.

25.+26.05.2019

Sophie Biela holt sich den Überraschungssieg im Niedersachsen-Cup

 

Als eine von drei Vordorfer Turnerinnen hatte sich Sophie Biela in der Altersklasse der 11- bis 13-Jährigen zu den Landesmeisterschaften Kür LK3 qualifiziert. Schon das eine Leistung im starken Turnbezirk Braunschweig. Und wo sich bei den Konkurrentinnen der ein oder andere Fehler einschlich, lieferte Biela eine konstante Leistung ab: vom Sprung, über Stufenbarren, Balken und Boden – alles lief gut. Sie zeigte zwar nicht die schwierigsten Übungen, aber dafür in sauberer Ausführung und kassierte damit die höchste Wertung im Mehrkampf. Und das hatte nicht nur sie selbst, sondern auch Trainerin Kim Ellmerich überrascht: „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Heute hatte sie aber auch eine super solide Leistung gebracht.“ Und als i-Tüpfelchen platzierten sich auch die anderen beiden Vordorfer Turnerinnen unter den TopTen. Die Zweitplatzierte in dieser Wettkampfklasse hatte nur 0,2 Punkte weniger als die Siegerin und kam vom TSV Ehmen: Nele Liebhardt patzte am Balken und musste sich deshalb mit Platz zwei begnügen.

 

Und beinahe hätte es zu einem zweiten Überraschungssieg, diesmal für den TSV Meine, gereicht. Katharina Friedrich startete in der LK2 der 14-15 Jährigen, das hieß deutlich höhere Anforderungen. Trainerin Lisa-Marie Zips hatte aber das richtige Händchen bei der Abwägung der Schwierigkeiten: „Katharina turnt heute erstmals eine Schraube. Beim Land zählt nur dabei sein.“ Das war auch für Friedrich die richtige Einstellung, um Nervosität erst gar nicht aufkeimen zu lassen. Dafür wurde beim Einturnen am Barren entschieden, der Flieger wird weggelassen, zu groß das Risiko, dass dieses schwere Teil nicht gelingt. Damit machten sie alles richtig und Katharina Friedrich gewann verdient die Silbermedaille. Nur wenige Zehntel dahinter reihten sich die Turnerinnen der Nachbarvereine ein: Platz 3 ging an Iris Borowski (Vordorf) vor Friederike Henning vom VfL Wolfsburg. In dieser Leistungsklasse kommen die Leistungsträger der Turnbezirks alle aus den Kreisen Gifhorn und Wolfsburg, die sich wiederum alle unter den TopTen bei den Landesmeisterschaften wiederfanden.

 

Mit einem Sturz am Balken konnte sich Lina Müller (TSV Ehmen) bei starker Konkurrenz in der LK2 der 16-17Jährigen vom Treppchen verabschieden und landete trotz ausdrucksstarker Bodenübung auf Platz 6.

 

Auch Marie Schimpf vom TSV Vordorf hatte das Zeug dazu, vorne dabei zu sein. Bei den Jüngsten in der LK2 leistete sie sich aber besonders am Balken zu viele Fehler und einen Sturz. Damit fand sie sich im Gesamtklassement auf Platz 7 wieder.

04.05.2019

Turnerinnen aus Ehmen, Vordorf und Wolfsburg im Medaillenrausch

 

Das die Turnerinnen der Nordkreise im Turnbezirk Braunschweig führend sind, bewiesen sie mal wieder bei den Gerätefinals in Braunschweig.

Aus allen Wettkampfklassen mit mehr als 12 Teilnehmern bei den Bezirkswettkämpfen im März in Göttingen wurden nun die Besten an den jeweiligen Geräten (Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden) ermittelt. Bis zu 10 Starter wurden aus den großen Wettkampfklassen mit bis zu 40 Teilnehmen zugelassen.

 

Der TSV Ehmen hatte verteilt auf die Pflicht und Kürwettkämpfe die meisten Starts in den Finals. Besonders hervortun konnte sich an diesem Wettkampftag eine der Jüngsten: Ehmens Ena Stappmanns hatte den Grundstein mit einem dritten Platz im Mehrkampf bereits gelegt und konnte mit Platz 2 am Sprung und Balken sowie einem dritten Platz am Boden den Medaillenregen für den TSV Ehmen beginnen. Toppen konnte das nur noch ihre Teamkameradin Liv Andres in der Kürklasse LK3 11-13 Jahre. Als Bezirkssiegerin konnte sie sich zu allen Finals qualifizieren und viermal Edelmetall mit nach Hause nehmen: Gold am Sprung, Silber am Barren und Boden, Bronze am Balken. In derselben Wettkampfklasse konnte Maileen Bertram für den TSV Vordorf drei Medaillen erkämpfen: Silber am Sprung und Balken sowie Bronze am Barren.

 

Im kleinsten Teilnehmerfeld von jeweils 4 Turnerinnen im Finale der LK2 11-13 Jahre war es schon eine Errungenschaft dabei zu sein. Die Mehrkampfsiegerin Marie Schimpf vom TSV Vordorf konnte hier ordentlich abräumen. Sie gewann das Finale am Sprung und Barren, am Boden wurde sie zweite. Ein spektakulärer Sturz bei ihrem Balkenabgang, bei dem sie sich zum Glück nicht verletzte, verhinderte die Medaille an diesem Gerät.

 

Auch Sharka Maiwald war wieder auf Erfolgskurs, wenn auch aufgrund der Abiturprüfungen mit eingeschränktem Trainingspensum. In der LK3 der 18-29jährigen hatte sie bei 4 Starts drei Silbermedaillen geholt: „Boden hatte ich seit dem letzten Wettkampf nicht mehr trainiert, da war somit nicht mehr drin.“

 

Eindrucksvoll meldete sich nur einen Tag nach der Matheprüfung die 14jährige Abiturientin Mandy Hoffmann vom VfL Wolfsburg an der Bezirksspitze der LK2 (14/15Jahre) zurück. Mit Gold am Barren und Boden sowie Bronze am Sprung war sie die erfolgreichste Turnerin des VfL. Zurecht tanzte VfL Trainerin Martina Gröger wieder vor Freude durch die Halle: „Unsere Kürturnerinnen haben heute super abgeliefert.“

 

Neben den genannten Vereinen gehörten auch der SSV Kästorf, TSV Meine, MTV Gifhorn und der VfL Röttgesbüttel zu den Medaillengewinnern. Viele Turnerinnen bewiesen ihre Mehrkampfqualitäten durch Treppchenplätze an mehreren Geräten.

 

Alle Medaillengewinner:

 

P5 (8-9J.)

Ena Stappmanns TSV Ehmen (2. Sprung, 2. Balken, 3. Boden)

Eliza Könecke TSV Ehmen (1. Balken)

Hannah Lüddecke MTV Gifhorn (1. Barren)

Angelina Baron SSV Kästorf (2. Boden)

 

P6 (9-11J.)

Diana Dickhoff TSV Ehmen (1. Balken, 3. Boden)

Lara Bieletzki TSV Ehmen (1. Sprung)

Emma Warnecke TSV Ehmen (1. Barren)

Joelina Werner VfL Röttgesbüttel (2. Sprung)

Marla Brinksmeyer TSV Meine (3. Barren)

Leila Tonassi TSV Ehmen (2. Boden)

Alyssa Wahl SSV Kästorf (3. Boden)

 

P6-8 (10-12J)

Dila Aydin TSV Ehmen (1. Balken, 3. Barren)

Kim-Lea Jatzkowski SSV Kästorf (2. Sprung, 2. Balken)

Ida Reinecke TSV Meine (2. Barren, 3. Boden)

Lina Rügge TSV Meine (3. Balken)

Josefina Huchel TSV Ehmen (2. Boden)

 

P7-9 (13J+)

Julia-Jill Iltner SSV Kästorf (1. Barren, 2. Balken)

Henrica Heinecke SSV Kästorf (2. Barren)

 

LK3 (11-13 J.)

Liv Andres TSV Ehmen (1. Sprung, 2. Barren, 2. Boden, 3. Balken)

Maileen Bertram TSV Vordorf (2. Sprung, 2. Balken, 3. Barren)

Sophie Biela TSV Vordorf (1. Barren)

Jette Streppel TSV Vordorf (1. Balken, 3. Sprung)

Nele Liebhardt TSV Ehmen (3. Boden)

 

LK3 (14-17J.)

Mascha Tersch VfL Wolfsburg (1. Barren)

Lynn Gibbons TSV Vordorf (2. Barren, 3. Balken)

Viviane Willmann TSV Ehmen (2. Boden)

Milena Kanclewski VfL Wolfsburg (3. Sprung)

Mylane Marschner TSV Ehmen (3. Barren)

Mariele Hartwig SSV Kästorf (3. Boden)

 

LK3 (18-29J.)

Sharka Maiwald TSV Vordorf (2. Sprung, 2. Barren, 2, Balken)

 

LK2 (11-13J.)

Marie Schimpf TSV Vordorf (1. Sprung, 1. Barren, 2. Boden)

Janna Marie Wolf TSV Vordorf (2. Balken)

Johanna Methner VfL Wolfsburg (3. Barren)

 

LK2 (14-15J.)

Mandy Hoffmann VfL Wolfsburg (1. Barren, 1, Boden, 3. Sprung)

Lee-Ann Knaus TSV Ehmen (1. Sprung, 3. Boden)

Alicia Kurkowski VfL Wolfsburg (2. Sprung, 2. Barren)

Iris Borowski TSV Vordorf (1. Balken)

Friederike Henning VfL Wolfsburg (2. Balken)

Marianna Starz VfL Wolfsburg (2. Boden)

Katharina Friedrich TSV Meine (3. Barren)

Sarah Schindler TSV Ehmen (3. Balken)

06.04.2019

VfL Turnerin Lara Illenseer siegt überlegen beim Niedersachsen-Cup

Anna Carolina Wolpers (TSV Vordorf) Dritte beim Pre-Olympic-Youth-Cup

 

In Wellendorf bei Osnabrück fanden die ersten Landeswettkämpfe der Gerätturnerinnen statt. In dem einzigen Pflichtwettkampf, der auf dieser Ebene ausgeturnt wird, starteten zwei Turnerinnen vom VfL Wolfsburg. Beide begannen ihr Landesdebüt am Boden. Lara Illenseer zeigte mit einer formvollendeten Übung, dass sie zu den Besten im Land gehört. Am Sprung machte sich dann deutlich Nervosität breit. Lara Illenseer und Teamkameradin Laura Rasch hatten gleichermaßen zu kämpfen, den perfekten Absprung zu finden. Am Stufenbarren war Lara wieder zurück in ihrem Element, Laura dagegen musste hier deutlich Punkte liegen lassen. Am letzten Gerät, dem Schwebebalken, konnten beide nochmal einen Trumpf ausspielen. Lara absolvierte als einzige die schwierige Übung mit Bogengang und Menicelli – stand bis auf kleine Wackler alles sauber. Laura holte hier die drittbeste Wertung und machte damit wieder einiges gut. Der Krimi endete dann für Laura Illenseer mit dem deutlichsten Sieg des Tages und für Laura Rasch mit einem tollen 8. Platz. Riesenfreude beim ganzen VfL Team. „Lara hatte mit über 61 Punkten deutlich mehr als im Bezirk, da hatte ich schon gehofft, dass es fürs Treppchen reicht. Dass es der Sieg wurde, ist mehr als super und Laura nach dem nicht so gut gelaufenen Barren auf Platz 8 ist genauso toll.“ Schwärmt VfL Trainerin Martina Gröger.

 

Am gleichen Tag startete Anna Carolina Wolpers (TSV Vordorf) beim bundesoffenen Pre-Olympic-Youth-Cup und Alina Schindler (TSV Ehmen) beim RTB-Pokal in Essen. Für Anna war es der erste Wettkampf in der AK12 und damit nach internationalen Regeln. Und sie ist auf dem Weg nach ganz oben. Mit einen Tsukahara gebückt am Sprung und der schwierigsten Balkenübung ihrer Altersklasse turnte sich die zierliche Vordorferin auf den Bronzerang. Am Balken holte sie sogar den Sieg. Mit der Gesamtwertung von 43,55 Punkten dürfte sie auch die Qualifikation zu den Deutschen Juniorenmeisterschaften in der Tasche haben. Alina Schindler holte mit guten Leistungen am Sprung und Balken den 12. Platz.

16.+17.03.2019

Je 9 Qualiplätze für Wolfsburg und Vordorf

Spannende Zweikämpfe und überraschende Außenseiter konnten die Zuschauer in Göttingen bei den Bezirksmeisterschaften der Gerätturnerinnen erleben. Die jungen Nachwuchsturnerinnen des TSV Ehmen dominierten erwartungsgemäß die unteren Pflichtstufen P5 und P6 und holten hier 4 von 6 Treppchenplätzen. Bei den Kürturnerinnen und den Landeswettkämpfen lösten die Wolfsburger und Vordorfer je 9 Tickets zu den Landesfinals in Bad Iburg und Burgdorf.

 

Die Ehmer Starterinnen in der P6-8 (10-12 Jahre) hatten zwar diesmal nicht mehr Erzrivalin Lara Illenseer vom VfL Wolfsburg gegen sich, doch dafür wurde aus Meine und Kästorf Paroli geboten. Mit knapp 17 von 18 Punkten am Stufenbarren und Boden konnte Ida Reinecke vom TSV Meine den dritten Rang in dieser Klasse erringen, vor Kim Lea Jatzkowski vom SSV Kästorf, die nur ein Zehntel Rückstand hatte. Nur gut 3 Hundertstel dahinter und damit Platz 4 für Dila Aydin vom TSV Ehmen.

 

In den AK- und Landespflichtwettkämpfen schlugen dann die Wolfsburger zu. Lara Illenseer, die sich mit Teamkameradin Laura Rasch in den schwierigen Wettkampf der AK-Aussteiger wagte, lieferte eine sensationelle Leistung ab - siegte am Sprung, Barren und Boden. Am Balken musste sie einen Absteiger in Kauf nehmen, doch mit der drittbesten Wertung holte sie immer noch locker den Sieg im Mehrkampf. Laura Rasch, die leider am Barren nicht so gut durchkam, holte immerhin noch Platz 6 und damit die Quali zum Land.

 

Bei den jüngsten Kürturnerinnen in der LK3 legte Liv Andres vom TSV Ehmen einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg hin. Mit knapp 1,4 Punkten Vorsprung sicherte sie sich den Bezirkstitel vor der geballten Kraft aus Vordorf. Deren Maileen Bertram, Sophie Biela und Jasmin Grimm sortierten sich auf die Plätze 2 bis 4 vor Vienna Kari (VfL) und Nele Liebhardt (Ehmen).

 

Marieke Hartwich (SSV Kästorf) ärgerte sich wohl noch über den undankbaren 4. Platz beim Kreis in der LK3 (14-17J.). Zumindest holte sie mit viel Power gleich am ersten Gerät, dem Sprung, die zweitbeste Wertung. Nach einem Zwischentief am Barren und Balken konnte Trainerin Kira Wrede ihren Schützling offensichtlich nochmal richtig aufbauen, so dass es am Ende als Beste aus den Nordkreisen zu Bronze reichte. Mit 5 Hundertsteln weniger musste diesmal Lynn Gibbons den 4. Rang in Kauf nehmen. Den Vizetitel bei den über 18jährigen holte sich die Vordorferin Sharka Maiwald.

 

Das hohe Niveau des Turnbezirks Braunschweig zeigte sich bei den gestiegenen Teilnehmerzahlen der schwierigeren Kürstufen LK2. Gerade in der Altersklasse der 14-15jährigen wurde es durch 21 Starterinnen, davon 10 aus den Kreisen Gifhorn und Wolfsburg, richtig spannend. Nur drei Turnerinnen zeigten das geforderte Flugelement am Barren - alle drei patzten dabei und büßten damit ihren Vorteil ein.  Wie bereits bei den Kreiswettkämpfen entschied letztendlich die Leistung am Balken über die Platzierungen. Mit den höchsten Wertungen am Balken und Boden konnte Friederike Henning vor Teamkameradin Alicia Kurkowski einen Doppelsieg für den VfL Wolfsburg sichern. Platz drei ging an die Vordorferin Michelle Bertram. Aber auch die anderen Qualiplätze gingen in den Norden.

02.03.2019

Turnerinnen des TSV Ehmen holen die meisten Kreistitel

 

In der heimischen Trainingshalle überzeugten die Turnerinnen des TSV Ehmen mal wieder die Kampfrichter und holten nicht nur die meisten Kreistitel, sondern sicherten sich auch die meisten Startplätze bei den Bezirksmeisterschaften. VFB Fallersleben serviert in zwei Wettkampfklassen die Mitfavoriten vom VfL Wolfsburg ab.

 

Mal wieder eine deutliche Hausnummer, was die Ehmer Turnerinnen hier abgeliefert haben. Wo die Wolfsburger spätestens nach dem Weggang von Trainer Heiner Wilhelm unter Personalmangel leiden, hat der TSV mit dem ehemaligen TopTrainer des Dresdener SC, Olaf Große, aufgerüstet. Und beide Veränderungen zeigen ihre Auswirkungen, besonders bei den Kürturnerinnen. Neue Schwierigkeiten, mehr Perfektion und das nötige Selbstbewusstsein beförderten die TSV-Turnerinnen aufs Treppchen. Am deutlichsten zeigten sich das beim Kürnachwuchs: Nele Liebhardt und Viviane Willmann siegten in der LK3 in ihren Jahrgängen mit deutlichem Vorsprung. Deutlich enger ging es in der größten Riege der LK2 (Jg. 2004/05) zu. Der Zitterbalken entschied letztendlich über den Sieg für Ehmen, den sich Lee-Ann Knaus sicherte.

 

Aber auch die Nachwuchsarbeit von TSV Trainerin Anne Schindler, deren Schützlinge offensichtlich deutlich mehr können, als die Übungen der Pflichtstufe P5 oder 6, fruchtet. In der P6-8 sorgten ihre Mädels mit höchsten Schwierigkeiten und sauberer Ausführung für die entsprechenden Punkte. Hier siegte Dila Aydin. Das Ganze gespickt mit einer Portion Heimvorteil, ließ die Gäste etwas verblassen.

 

Dennoch schafften einige Wolfsburgerinnen den Bann zu brechen, zumal diese fast alle eine Stufe höher als im Vorjahr gestartet sind: In der P6 konnte sich Sophia Kannewurf mit einer stabilen Leistung über alle Geräte den Vizetitel sichern. Das Wolfsburger DreamTeam Milena Kanclewski und Mascha Tersch überzeugte bei ihrem ersten Einzel-Kürwettkampf in der LK3 und konnten die Plätze 2 und 3 belegen.

 

Für den VFB Fallersleben holte Nina Leukens im Qualifikationswettkampf der P5 den dritten Platz. Auch im Kreiswettbewerb der P5-6 schafften es zwei Fallersleber Turnerinnen aufs Treppchen.

 

Seit letztem Jahr wagt Martina Gröger vom VfL das Experiment AK und schickt dieses Jahr mehrere Turnerinnen in die Quali der höchsten Pflicht-Leistungsklassen. Diese werden sich erstmals im Bezirk der Konkurrenz stellen.

 

Mindestens die ersten drei werden bei den Bezirksmeisterschaften am 16.+17.03.2019 in Göttingen antreten. Für die Kür- und die AK-Turnerinnen geht es hier wiederum um die Qualifikation zu den Landeswettkämpfen.

09.+10.02.2019

Turnerinnen des VfL Wolfsburg ziehen in 2. Landesliga ein - TSV Ehmen und TSV Vordorf landen in Landesliga 3 und 4

Bad Iburg. 46 Mannschaften traten im Kampf um die 34 Startplätze der neuen niedersächsischen Turnligen an. In 6 Durchgängen wurde an den Geräten geturnt, insgesamt 23 Kampfrichter werteten über beide Tage. Nach jedem Durchgang wurde der aktuelle Stand veröffentlicht, so dass die Spannung sich stetig steigerte und es zwischendurch immer wieder Überraschungen gab. Die drei Nordteams gingen am zweiten Tag ins Rennen und hatten damit einige gute Vorlagen zu bewältigen.

 

Am besten kamen die VfL-Turnerinnen mit der Herausforderung klar. Am Sprung zeigten alle einen Halb-Halb und bekamen adäquate Wertungen, am Stufenbarren turnte nur Mandy Hoffmann das geforderte Flugelement, konnte es aber nicht akkurat durchziehen, wie beim Einturnen, dennoch gab es dafür die höchste Wertung des Teams. Marianna Startz hatte diesmal am Balken ihre Nerven im Zaum, turnte ihre Übung durch, als wäre sie am Boden und holte 12,25 Punkten für die Teamwertung. Am Boden konnte nochmal Mandy Hoffmann mit schwierigen Sprüngen die einzige Wertung über 13 holen. Damit schafften es die Mädels dann tatsächlich noch in die Landesliga 2. „Das hätte ich nicht gedacht, dass wir mit der jungen Truppe das schaffen, Ziel war eigentlich die 3. oder mindestens die 4. Liga. Aber nun haben wir noch die Herausforderung zu bewältigen die B-Abgänge bis zum Herbst zu schaffen.“ reagiert glücklich und ernüchternd Trainerin Martina Gröger. neben den genannten turneten noch Friederike Henning, Alicia Kurkowski, Milena Kanclewski und Johanna Methner im Team.

 

Dem Ehmer Team fehlte am Balken das Quäntchen Glück, nur Lina Müller konnte durchturnen, hatte aber ein paar Wackler, so dass auch sie unter 12 Punkten blieb. Am Boden konnte sie aber, genauso wie Pia Pohling, mit über 13 Punkten für ordentlich Zuwachs sorgen. Damit sortierte sich der TSV Ehmen in der Landesliga 3 ein und hat damit die normalen Anforderungen der LK2, analog diesem Eingliederungswettkampf, zu bewältigen. Vielleicht auch keine schlechte Ausgangsposition für die Ligawettkämpfe. Hier trugen noch Lee-Ann Knaus und Sarah Schindler zum Erfolg bei.

 

Trotz tollen Schwierigkeiten, die Kim Ellmerichs junge Truppe insbesondere am Balken zeigte, schlichen sich immer wieder kleine Unsicherheiten ein, die am Balken zu Stürzen führten und von den Kampfrichtern rigoros bestraft wurden. Damit blieben sie zwar hinter den Erwartungen zurück, konnten sich aber dennoch für die Landesliga 4 qualifizieren und werden sicher das Feld von hinten aufrollen. Für Vordorf gingen Marie Schimpf, Janna Marie Wolf, Evelyn Jewst, Iris Borowski und Sharka Maiwald an den Start.

 

Die Landeligawettkämpfe finden dann 14.+15. September sowie 09.+10. November 2019 statt.

Wolfsburgs Turnvater Heiner Wilhelm verlässt nach über 40 Jahren die Halle

Heiner Wilhelm und das Turnen im VfL Wolfsburg – zwei, die ohneeinander nicht konnten. Doch jetzt hängt VfL Trainer Heiner Wilhelm seinen Job endgültig an den Nagel. Mit Ehefrau Gerti und Tochter Anja waren sie eine der erfolgreichsten Turnfamilien Deutschlands. Im Jahr 1975 haben die Wilhelms als hauptamtliches Trainerteam das Gerätturnen im VfL Wolfsburg aufgebaut. Die damals 7jährige Tochter Anja wuchs dementsprechend in der Turnhalle auf. Mit ihrem unübersehbaren Talent wurde sie nicht nur in Wolfsburg bekannt, bis heute ist sie eine der erfolgreichsten Turnerinnen Deutschlands. Der Höhepunkt für Familie Wilhelm war Anjas Olympiateilnahme 1984 in Los Angeles, die mit einem 6. Platz am Schwebebalken gekrönt wurde. Zur damaligen Zeit im deutschen Turnsport eine Sensation.

 

Besonders diesem Erfolg ist der Bau der Gerätturnhalle zu verdanken. Mit feststehenden Geräten und Federboden bietet sie Trainingsbedingungen wie für den internationalen Spitzensport und ist für die gegenwärtigen Turnerinnen in Wolfsburg zur Selbstverständlichkeit geworden.

 

Neben Olympia nahm Anja Wilhelm an drei Weltmeisterschaften teil und setzte den i-Punkt auf ihre Karriere 1987 mit einer EM-Bronzemedaille am Balken. Aber auch andere Turnerinnen haben es mit den Wilhelms auf die internationale Bühne geschafft: Die jetzige Trainerin des TSV Vordorf Michaela Hendel nahm 1989 unter ihrem Mädchennamen Michaela Mann an der WM in Stuttgart teil.

 

Heiner Wilhelm gehört schon immer zu den ruhigen Vertretern, die nicht so viel über sich preisgeben, aber bei den Erinnerungen an diese erfolgreichen Zeiten kommt er doch ab und zu ins Schwärmen.

Bis 2008 standen die Eheleute Wilhelm immer zusammen in der Halle und trainierten viele kleine und große Turnerinnen und erzielten in den gut 30 Jahren über 300 Landestitel. Dann zog Ehefrau Gerti den Schlussstrich, ging in Rente und betrat seitdem die Halle nicht mehr. Heiner Wilhelm konnte sich noch nicht trennen, reduzierte seine Stunden und freute sich über jedes neue Element, was er den kleinen und größeren Turnerinnen besonders am Stufenbarren beibringen konnte.

 

Damals kam auch für Wilhelms Nachwuchstalent Sophie Scheder der Wendepunkt. Sie räumte für den VfL Wolfsburg einen Titel nach dem anderen ab. Bis irgendwann die Fördermöglichkeiten im heimischen Wolfsburg nicht mehr ausreichten. Nach langem Abwägen wechselte Sophie Scheder im Alter von 11 Jahren zum TuS Chemnitz. „Heiner war damals ziemlich sauer, dass ich weggegangen bin,“ sagt die 21jährige Olympiadritte „aber heute wissen wir alle, dass das die beste Entscheidung war.“

 

„Wenn ich die Barrenübung von Sophie im Fernsehen sehe, muss ich klar sagen, dass hätten wir hier mit 3 Stunden Training am Tag nie geschafft.“

 

Als Scheder die Nachricht von Wilhelms Abschied erhielt, entschied sie sich direkt nach der Heimreise von der WM in Doha (Katar) spontan in der Turnhalle vorbeizuschauen. Und auch andere ehemalige Turnerinnen ließen es sich nicht nehmen, ihrem Heiner alles Gute für den Ruhestand zu wünschen.

 

Doch so wirklich kann das auch noch keiner glauben. Immer wieder hatte er geäußert, „wenn ein neuer Trainer gefunden ist, höre ich auf“. Da niemand gefunden wurde, machte er also weiter. Doch nun setzt er den Verein in Zugzwang, denn nach dem Landesligafinale am 24. November ist wirklich Schluss. Da wird sicher auch Ehefrau Gerti drauf bestehen, die nun mehr Zeit mit ihrem Mann auf Reisen verbringen möchte. Auch wenn Sie sich skeptisch äußert: „So ganz kann weder unsere Tochter Anja, noch ich das glauben, dass er das jetzt durchzieht.“

 

24.+25.11.2018

Ehmens Turnerinnen verpassen um Hundertstel den Landestitel

An drei Silbermedaillen sind die Ehmener Mädchen beteiligt, einmal zusammen mit dem VfL

 

In zwei schweren Bezirksligawettkämpfen hatten sich die Turnerinnen als Sieger bzw. Zweitplatzierte für die Landesligaendkämpfe qualifiziert und traten nun in Wellendorf am Teutoburger Wald gegen die Niedersächsische Konkurrenz an.

 

Besonders für die Jüngsten Kürturnerinnen, die zum Teil ihr erstes Jahr in dieser Wettkampfklasse absolvieren, war schon die Teilnahme in dieser Runde ein voller Erfolg. Gleich am Sprung konnte die Startgemeinschaft aus VfL Wolfsburg und TSV Ehmen mit hohen Wertungen vorlegen. Am Stufenbarren lieferten die Mädels ähnlich gut ab. Leider ließ dann die nötige Konzentration am Balken nach, Wackler und einige Stürze machten sich im Punktekonto bemerkbar, so dass am Ende die Leistungen am Boden entscheidend waren. Etwas wachgerüttelt konnten die Turnerinnen am Boden nochmal ihre Trainingsleistungen gut abrufen, so dass anschließend gespannt auf die Siegerehrung gewartet wurde, denn Treppchen war angesagtes Ziel in dieser Liga. Der laute Jubel über den zweiten Platz wurde nach genauem Hinhören der Punkteabstände mit ein bisschen Ärgern gemischt: zwei Zehntel fehlten nur zum Sieg. Die beiden Trainierinnen Maja Topa (TSV) und Martina Gröger (VfL) waren dennoch hoch erfreut: „Die Mädels haben sich toll ergänzt, auch wenn nicht alles glatt lief, der zweiter Platz ist super.“ Das Team bestand aus Larissa Hertwich, Sinah Fabig, Milena Kanclewski, Melissa Schmidt, Anielle Krug und Viviane Willmann.

 

Noch knapper ging es nur noch in der Landesliga2 aus. Hier ging ein Team vom TSV Ehmen an den Start. Und während des gesamten Wettkampfes konnte aufgrund der starken Leistungen aus allen Mannschaften kaum ein Favorit ausgemacht werden. Am Sprung und Stufenbarren waren die Darbietungen gut, auch wenn die herausragenden Wertungen ausblieben. Allen Zweifeln beim Einturnen am Balken zum Trotz lief es hier dann richtig super: Sarah Schindler und Lina Müller turnten ihre hochkarätigen Übungen sauber durch und wurden mit zwei 13er Wertungen belohnt. Am Boden folgte dann etwas Ernüchterung, hier hatten sich die Athletinnen etwas mehr ausgerechnet. So schwang mit der Freude über Platz zwei auch hier ein bisschen Ärger über die fehlenden 5 Hundertstel mit. An dem Erfolg waren ebenfalls Lee-Ann Knaus, Mylaine Marschner und Pia Pohling beteiligt.

 

Das VfL Kürteam hatte sich nur mit viel Glück zum Finale der Landesliga 1 qualifiziert und musste sich als eins der jüngsten Teams den Routiniers stellen. Die sichtliche Nervosität machte dann den Turnerinnen am Stufenbarren und Balken zu schaffen, so dass sie sich am Ende mit Platz 7 begnügen mussten. Angetreten waren Friederike Henning, Marianna Startz, Mandy Hoffmann, Alicia Kurkowski und Keana Koloska.

 

In der Landesklasse unterstützten die TSV Turnerinnen Alina Schindler und Linn Appel das Turnteam Kiehn Group Lüneburg und wurden hier ebenfalls zweiter.

 

TSV Trainerin Anne Schindler resümiert nach diesem erfolgreichen Wochenende: „Mit dreimal Silber und dem Gedanken, dass es auch zwei Goldmedaillen hätten sein können, war das ein mehr als erfolgreiches Saisonende für uns. Ich bin echt stolz auf unsere Turnerinnen.“

27.10.2018

Spannende Rückrundenwettkämpfe der Gerätturnerinnen in der Kreisliga

Ehmens Turnerinnen können der starken Konkurrenz aus Wolfsburg dreimal Paroli bieten, in zwei Ligen gewinnt der VfL.

 

Auch wenn sich an den Hinrundenergebnissen nichts mehr änderte, wurde doch um jedes Zehntel gekämpft und gerade in den unteren Pflichtstufen waren die Darbietungen der jungen Turnerinnen nah an der Perfektion. Für die Pflichtstufenturnerinnen waren die Wettkämpfe auch der Saisonschluss. Drei Kürteams aus Ehmen und Wolfsburg starten Ende November noch beim Landesligafinale, so dass für sie das Ganze einer Generalprobe glich.

Und so waren besonders die Kür-Wettkämpfe am Vormittag sehenswert und hatten auch für die Trainer einen hohen Stellenwert. Lina Müller vom TSV Ehmen zeigte zum Beispiel am Boden erstmalig einen Vorwärtssalto mit ganzer Schraube und am Balken den Menicelli.  Beim Salto fehlte es noch an der richtigen Landung und Müller musste kurz mit der Hand auf den Boden, was zu hohen Abzügen führte. Dazu sie selbst: „Ich sehe den Wettkampf als Test für die Landesliga, jetzt weiß ich, woran ich die nächsten Wochen noch arbeiten muss.“

 

Endlich Perfektion zeigte die Wolfsburgerin Marianna Startz am Balken sowie auch am Boden, darüber freute sich besonders Trainerin Nicole Winkler: „Marianna hat heute gezeigt was sie eigentlich draufhat. Der schmale Balken hat sie überhaupt nicht beeindruckt.“ Insgesamt war die Kürmannschaft des VfL richtig gut in Form, auch Larissa Hertwich hatte erstmals am Balken die nötige Ruhe und turnte ihre Übung ohne große Wackler durch. Am Ende konnten die Wolfsburger die Rückrunde sogar noch für sich entscheiden, mussten den Gesamtsieg aber mit weniger als einen halben Punkt den Ehmer Turnerinnen überlassen.

 

In der Pflicht P6-8 war die Ausgangssituation umgekehrt, hier war der TSV Ehmen im Angriff auf die Hinrundengewinner vom VfL. Beide Teams hatten nochmal eine Schippe draufgelegt, das was sich die Trainer nach ein paar Monaten auch erhofften. Da auf die Punktegaranten beiden Mannschaften wieder verlass war, blieb es bis zur Siegerehrung spannend. Dann lauter Jubel auf der VfL Seite, der geringe Vorsprung konnte noch etwas ausgebaut werden und damit siegte der VfL Wolfsburg vor Ehmen. Platz 3 ging an den VFB Fallersleben, die allerdings auch nicht die Schwierigkeiten zeigten, wie die vorgenannten und damit auch weniger Ausgangwerte hatten.

 

Im reinen P5 Wettkampf traten nur die Mädchen des VfL an und zeigten auch ohne Konkurrenz eine deutliche Steigerung zur Hinrunde.

 

In den Nachmittagswettkämpfen zeigten die jungen Pflichtturnerinnen, was zum Saisonende möglich ist. Hier zückten die Kampfrichter am Sprung mehrfach die Höchstwertung. Aber auch an den anderen Geräten waren sie öfter kurz davor. Besonders bei den späteren Siegern in der P5/6. Mit besonders exakten Darbietungen am Barren und Boden setzten die Ehmer Mädchen nochmal eins drauf und holten mit gut 8 Punkten Vorsprung den Goldpokal. Silber gab es für VfL Wolfsburg (3), Bronze ging an VFB Fallersleben (2), VfL Wolfsburg (4) wurde 4. und VFB Fallersleben (3) 5.

 

In der P4/5 siegte der TSV Ehmen mit durchgängig P5 Übungen, was für hohe Ausgangwerte sorgte. Womit sie wohl im reinen P5 Wettkampf besser angesiedelt gewesen wären. Eine sensationelle Verbesserung legten die Nachwuchsturnerinnen des VfL hin, sie steigerten sich um knapp 9 Punkte und kamen damit in der Rückrunde ganz dicht an die Ehmer Favoriten ran. Im Gesamtergebnis hieß es dann aber wie in der Hinrunde: 1. TSV Ehmen, 2. VfL Wolfsburg, 3. VFB Fallersleben (4), 5. VFB Fallersleben (5).

 

Martina Gröger vom Ausrichter VfL freute sich über die Anwesenheit des stellvertretenden Turnkreis-Vorsitzenden Torsten Funke, der die Siegerehrungen vornahm. Aber es gab auch noch einen anderen Anlass für seine Anwesenheit, Danke sagen für 40 Jahre Trainer im VfL: Heiner Wilhelm verabschiedet sich in den Ruhestand. Ein Anlass der, die sonst so taffe Martina Gröger und so manchen anderen Anwesenden zu Tränen rührte, denn so richtig kann sich keiner vorstellen, wie es ohne Heiner in der Turnhalle ist. Den Mädels hat er versprochen noch mit zum Landesfinale zu kommen, aber dann ist wirklich Schluss.

22.09.2018 Landesmeisterschaften der AK Turnerinnen

Vordorfs Turntalente holen Landestitel

Bad Iburg. Wieder mal haben es die Annas geschafft und so langsam kriegen beide Routine im ganz oben auf dem Treppchen stehen. Auch die Wolfsburger Neuentdeckung Laura Kämpny schafft nach kurzer Zeit schon den Sprung auf Platz 5 der niedersächsischen Konkurrenz.

 

Für die 7Jährige Laura Kämpny, die in Sachsen-Anhalt wohnt und beim VfL Wolfsburg trainiert, ist es erst der zweite AK-Wettkampf und der erste Landeswettkampf gewesen. Und das alles mit gerade neu gelernten Übungen. „Laura fehlt natürlich noch die Sicherheit in den Übungen. Ziel war es unter die TopTen zu kommen, dass es trotz kleiner Patzer für Platz 5 gereicht hat ist super und für uns richtig Ansporn für das nächste Jahr,“ freute sich riesig VfL Trainerin Martina Gröger.

 

Anna Sophie Albrecht vom TSV Vordorf ist dieses Jahr als Titelverteidigerin nach Bad Iburg gereist und hat die Mission in der AK8 erfolgreich umgesetzt. Sie zeigte in ihrer Wettkampfklasse die konstanteste Leistung. Am Boden eine tolle Übung mit Bogengang und Flickflack, am Balken ein kleiner Fehler, doch immer noch die drittbeste Wertung. Am Stufenbarren bekam sie sogar die höchste Wertung. Damit holte Albrecht mit einem knappen Punkt Vorsprung den Sieg in der AK8.

 

Auf dem Weg nach ganz oben wird es für Anna Carolina Wolpers etwas einsamer. Als einzige Turnerin in Niedersachsen schaffte sie die extrem hohen Anforderungen der AK11. Als die kleine zierliche Anna auf dem Balken ihre akrobatischen Verbindungen zauberte ,stockte so manchem der Atem. Am Boden zeigte sie Streck- und Schraubensalti in Perfektion, am Stufenbarren freie und Riesenfelgen mit Strecksalto-Abgang in den sauberen Stand. Mit über 70 Punkten hat sie ihre persönliche Bestleistung und einen noch deutlicheren Sieg in dieser AK erzielt.

 

08./09.09.2018

Erfolgreich verlief das Wochenende für die Gerätturnerinnen der Nordvereine des Turnbezirks Braunschweig. Bei den Ligarückrunden in Braunschweig räumte besonders der TSV Ehmen ab und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Etwas gepokert wurde beim VfL Wolfsburg, zum Teil mit Erfolg, 4 von 5 Mannschaften holten einen Pokal. Ein Überraschungssieg ging an des MTV Gifhorn in der Bezirksliga LK3.

Bezirksklasse 1 P6-9

Hauchdünn war die Entscheidung zwischen Platz 1 und 2, leider zu Ungunsten des VfL. Mit 397,616 Punkten fehlten genau 0,101 Punkte am Sieg, das ist beim Turnen ein krummer Fuß in 24 Übungen. Dennoch ein toller Erfolg für die jüngsten Starter in dieser Klasse. Mit nur 4 Turnerinnen von 8 möglichen traten sie zudem mit nur einem Streichwert an. VfL Trainerin Martina Gröger dazu: „Ein bisschen schade ist es schon, zumal es so knapp war. In der P6-8 hätten die Mädels gewonnen, aber der eigenen Nachwuchsmannschaft Konkurrenz gemacht. Das wollten wir auch nicht.“

Weitere Platzierungen: 4. TSV Vordorf, 5. SSV Kästorf, 10. TSV Meine

Bezirksklasse 2 P6-8

Hier siegte ohne ersthafte Konkurrenz der TSV Ehmen, wobei Nele Liebhardt in beiden Wettkämpfen die konstanteste Leistung zeigte.  Im Kampf um Platz 3 setzten die Gifhorner alles auf eine Karte, konnten sich am Sprung und Balken deutlich verbessern. Doch auch die Hinrunden-Dritten des TSV Meine hatten fleißig für diesen Wettkampf trainiert. Setzen ebenfalls noch einen drauf und konnten im Finale den dritten Platz erfolgreich verteidigen.

Auf den folgenden Rängen landeten der SSV Kästorf (5.) und der VfL Wolfsburg (6.)

Bezirksklasse 3 P5

Platzwechsel mit dem VfL: Nach dem dritten Platz im Vorjahr schaffte es dieses Mal der TSV Ehmen bis ganz nach oben, der VfL mit einer fast neuen Mannschaft auf den dritten Platz. Emma Warnecke (TSV) und Sophia Kannewurf (VfL) holten für ihre Teams die meisten Punkte.

Im Mittelfeld dann die TG Röttgesbüttel auf Platz 7 und der MTV Gifhorn auf Platz 8.

Bezirksliga LK3

Auch hier hatte das Gifhorner Trainerteam um Laura Rattunde nach der Hinrunde auf Angriff gesetzt, denn mit nur 0,2 Punkten Rückstand war für die Drittplatzierten noch alles drin. Im Gegensatz zu den Konkurrentinnen konnten sich die Gifhorner nochmal richtig steigern, legten besonders am Boden deutlich zu und wurden am Ende unter lautem Jubel mit dem Siegerpokal belohnt. Paulin Vollmer absolvierte als einzige alle vier Geräte und holte die höchste Punktzahl für ihre Mannschaft.

Landesliga 1 LK2

Nach ihrem Vorjahressieg in der LL2 hatten die Wolfsburger auch hier etwas gepokert und schickten ihr Team in die höchste Landesliga. Doch ohne die mexikanische Topturnerin war für die Wolfsburger nach der Hinrunde in erster Linie Verteidigung des dritten Platzes angesagt. Mit Keana Koloska konnte eine pausierende Turnerin zurückgewonnen werden, die an drei Geräten wichtige Punkte beisteuerte. Und ein bisschen hat das Verletzungspech der Braunschweiger auch geholfen, dass es am Ende eine riesen Überraschung bei der Siegerehrung gab: Platz 2 für die VfL-Truppe und damit ein Startplatz beim Landesfinale im November.

Landesliga 2 LK3

Startplatztausch mit dem VfL: Nach dem verpassten Einzug ins Landesfinale gingen die Ehmer Kürturnerinnen in die Landesliga 2 – keine schlechte Entscheidung. Denn wie in der Hinrunde hieß es am Ende Sieg für den TSV Ehmen. Lee-Ann Knaus und Lina Müller sorgten in den Wettkämpfen für die höchsten Punkte und Trainerin Anne Schindler sah sich bestätigt: „Wir haben mehr auf Sicherheit gesetzt und freuen uns jetzt auf das Landesfinale, ich bin wirklich stolz auf die Turnerinnen.“

Im Kampf um Platz 3 hatten sich die Vordorfer fast übertroffen, holten sogar den Sieg der Rückrunde. Am Ende fehlten nur ein Punkt zum Pokal und die TSV-Turnerinnen mussten mit Platz 4 vorliebnehmen.

Landesliga 3 LK3 jüngere

In dieser Liga qualifiziert sich nur die Siegermannschaft zum Landesfinale, um so härter wurde hier um jedes Zentel gekämpft. Der VfL Wolfsburg und der TSV Ehmen hatten ihre jungen Kürturnerinnen als Startgemeinschaft ins Rennen geschickt. Der TSV Vordorf hatten mit der früheren Landeskaderturnerin Marie Schimpf ein Ass im Team und konnten die Rückrunde sogar gewinnen. Doch das Polster der Hinrunde reichte der SG Ehmen Wolfsburg für den Gesamtsieg und damit die Qualifikation zum Landesfinale.

01.09.2018

Laura Kämpny holt Überraschungssieg für den VfL Wolfsburg - Vordorfs Annas werden Favoritenrolle gerecht

 

In Schladen und Hannover fanden zeitgleich die Bezirksmeisterschaften der jungen Nachwuchsturnerinnen statt. Gezeigt wurden Übungen am Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden nach den höchsten Anforderungen des olympischen Nachwuchsprogramms. Ab der AK7, Jahrgang 2011, kämpften die Mädchen um einen Startplatz bei den Landesmeisterschaften. Die dafür erforderliche Mindestpunktzahl erreichten nur wenige.

 

Der VfL Wolfsburg hatte sich eigentlich aufgrund der hohen Anforderungen und dem damit verbundenen Trainingsaufwandes aus der AK-Leistungsschiene verabschiedet. Doch immer wieder hatte Trainerin Martina Gröger dieses talentierte Mädchen in der Trainingsgruppe, die das Zeug für mehr hat. So traf sie erst zwei Wochen vor dem Wettkampf die Entscheidung, mit Laura Kämpny in den AK7-Wettkampf zu starten und machte damit alles richtig: „Sie hat die neuen Übungen und Elemente so schnell umgesetzt, dass ich in meiner Entscheidung bestätigt wurde.“ Nervenstärke bewies das Turntalent dann auch noch. Am Balken noch etwas nervös mit ein paar Wackler, aber von Gerät zu Gerät steigerte sie sich. Am Ende holte sie mit knapp zwei Punkten Vorsprung den deutlichen Sieg und wird in zwei Wochen in Bad Iburg ihre ersten Landesmeisterschaften bestreiten.

 

Anna Sophie Albrecht vom TSV Vordorf gehört nach ihrem Vorjahres Landestitel schon zu den Favoriten und dieser Rolle wurde sie allemal gerecht. Im Kopf-an Kopf-Rennen mit der Schladener Konkurrentin unterlag sie im AK8-Wettkampf nur knapp durch einen Fehler am Stufenbarren.  Am Schwebebalken und Boden holte sie Höchstwertungen und die anderen Mitstreiterinnen wurden klar distanziert. Für sie heißt es dann in zwei Wochen Titelverteidigung.

 

In Hannover startete Anna Carolina Wolpers vom TSV Vordorf in die Bezirksqualifikation. Sie trainiert 6mal in der Woche im Landesstützpunkt Hannover und startete aus diesem Grund hier. Als absolutes Ausnahmetalent zeigte Anna Wolpers fast alle erforderlichen Elemente für die Altersklasse 11.  Ob Riesenfelgen am Stufenbarren, akrobatische Verbindungen am Balken oder Streck- und Schraubensalto am Boden. Da konnte keine mehr mithalten und Wolpers siegte mit deutlichem Abstand. Wenn sie diese Leistungen in Bad Iburg nochmal abrufen kann, sollte dem Landestitel nichts mehr im Weg stehen.

16.+17.06.2018

Wolfsburger Turnerinnen vom TSV Ehmen und VfL starten in 6 Ligen und holen 5 Siege in der Hinrunde

Mit den Treppchenplätzen vom TSV Vordorf, MTV Gifhorn, und TSV Meine dürften die beiden Nordkreise des Turnbezirks Braunschweig die erfolgreichsten des Wochenendes sein. Und das trotz wenig Schlaf und längster Anreise nach Göttingen.

 

Nach einem kleinen Tief im letzten Jahr präsentierte sich der TSV Ehmen dieses Jahr wieder in Topform. In der Bezirksliga 3, wo die Jüngsten Übungen der Pflichtstufe P5 turnen, zeigte der Ehmer Nachwuchs sein Können, holte drei von vier Gerätewertungen und siegte mit nur einem Punkt Vorsprung.

 

In den Bezirksligen 2 und 3 wurde gepokert: Vfl-Trainerin Martina Gröger setzte ihre Topturnerin Lara Illenseer in die Mannschaft der BL 1 (P6-9), um hier ein kleines aber sehr schlagkräftiges Team ins Rennen zu schicken. Der Nachwuchs startete zum Erfahrungsammeln in der BL 2 und holte in einem teilnehmerstarken Feld einen guten 7 Platz, der in der Rückrunde sicher noch verbessert werden kann.

 

Anne Schindler, TSV Trainerin setzte dagegen alles auf die BL 2. Mitsamt der von Vordorf gewechselten Linn-Sophie Appel hatte sie eine starke Truppe, die sich mit einem kleinen Vorsprung den Sieg sichern konnte. In fast noch Schlagweite dann aber die geballte Gifhorner Turnerschaft. Platz 3 ging an den TSV Meine, Platz 4 an den SSV Kästorf und der 5. an den MTV Gifhorn. SSV-Trainerin Kira Wrede zu diesem Ergebnis: „Da werden wir im Herbst einen spannenden Kreisligawettkampf haben.“

 

In den Kürwettkämpfen ging es ähnlich zu, wobei es hier nicht nur um Siege ging, in den Landesligen geht es auch um die Qualifikation zum Landesfinale. Und den ersten Schritt dazu schaffte die Mixmannschaft vom TSV Ehmen und VfL Wolfsburg. So wurden aus Konkurrenten Mitstreiter und eine ziemlich erfolgreiche Mannschaft, die in der LL3 den Sieg holte und mit etwa zwei Punkten die Konkurrentinnen aus Vordorf auf Platz zwei verwies. Die werden aber in der Rückrunde alles geben, um den Wolfsburgern den Platz streitig zu machen, denn nur der erste erhält das Ticket zum Landesfinale.

 

In der LL 2 wurden ebenfalls Kürübungen der Anforderungen LK3 geturnt und diesmal gingen die Ehmer hier an den Start. Im letzten Jahr holten hier die VfL-Turnerinnen den Titel vor Wolfenbüttel und Goslar. Dieses Jahr wurde bloß der Sieger ausgetauscht. Doch Ausruhen steht für die Kürturnerinnen nicht auf dem Plan, mit einem Vorsprung von nur 0,4 Punkten auf den zweiten und 0,8 auf den dritten Platz, wird die Rückrunde definitiv hart umkämpft sein.

 

Gröger hatte indes einen mexikanischen Joker, den sie in ihr LK 2 Nachwuchsteam steckte und damit Angriff auf die höchste Landesliga machte. Nancy Vela Noyola hat zwar seit drei Jahren keinen Wettkampf bestritten, doch gelernt ist gelernt. Mit Salto rückwärts und Menicelli-Rad Verbindung auf dem Balken war sie wichtigster Punktelieferant. Doch die Konkurrenz hat auch nicht geschlafen, verstärkten sich u. a. mit einer AK11 Turnerin aus dem Landesstützpunkt. Erschwerend hinzu kamen zwei Stürze und ein paar Wackler zu viel am Balken - Platz 3 für das VfL Team. Gröger Resümee nach dem Experiment: „Platz 2 war angesagtes Ziel, jetzt müssen wir bis zur Rückrunde nochmal richtig reinhauen und die schwierigen Teile festigen.“

02.06.2018

Knappe Entscheidungen bei der Hinrunde der Kreisliga Wolfsburg - drei Siege für TSV Ehmen, zwei für VfL Wolfsburg

 

Hochkarätig startete der Wettkampftag der Gerätturnerinnen in Fallersleben mit den Kür- und hohen Pflichtstufen. In beiden Wettkämpfen schenkten sich die Favoriten aus Ehmen und Wolfsburg nichts. In der P6-8 sorgte Lara Illenseer mit dem Wolfsburger Neuzugang Johanna Methner für eine Explosion des Punktekontos. Für den TSV Ehmen war Nele Liebhardt die erfolgreichste Turnerin. Am Ende konnten die Wolfsburger Turnerinnen den Wettkampf mit 0,6 Punkte Vorsprung für sich entscheiden. Auf Platz 3 landete die Mannschaft des VFB Fallersleben, die nur zu viert an den Start gingen und damit einen Streichwert weniger hatte.

 

Ähnlich knapp der Kürwettkampf - diesmal zugunsten des TSV. Lee-Ann Knaus überzeugte besonders am Stufenbarren, mit der höchsten Wertung an diesem Gerät und der höchsten Gesamtwertung war sie der wichtigste Punktelieferant für Ehmen. Die Wolfsburger landeten mit nur 1,9 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Beide Ergebnisse vom Vormittag wackeln noch bis zur Rückrunde im Herbst. Da ist für beide Vereine noch alles drin.

 

Bei den jungen Turnerinnen im Pflichtwettkampf P4-5 dominierte der Ehmer Nachwuchs, die ausschließlich Übungen der P5 turnten und damit die höheren Ausgangwerte hatten. Die gemischt (P4 und P5) turnenden Mannschaften aus Wolfsburg und Fallersleben duellierten sich um Platz 2. Mit 2,6 Punkten Vorsprung auf Fallersleben konnten sich die Wolfsburger den Silberrang sichern, Platz 3 ging an Fallerleben 4 und Platz 4 an Fallersleben 5.Im reinen P5 Wettkampf, wie er auch in der Bezirksliga geturnt wird, startete nur eine Mannschaft dem VfL.

 

In der Wettkampfklasse P5/6 überzeugten besonders drei Turnerinnen vom TSV die Kampfrichter mit exakten Ausführungen an den Geräten: Lena Heidemeyer, Josefina Huchel und Emma Warnecke holten alle über 60 Punkte und sorgten für einen komfortablen Abstand zur Konkurrenz aus Wolfsburg. Bei denen konnte Sophie Leis mit der höchsten Wertung am Boden Punkte gutmachen, aber insgesamt kam keine der Turnerinnen an die hohen Gesamtwertungen der Ehmer Mädchen ran. Die Fallersleber Maret Kraus demonstrierte ihr Können am Stufenbarren, holte mit 15,4 Punkten die höchste Gerätewertung dieser Klasse und führte damit ihr Team auf Platz 3. Auf den weiteren Plätzen: VfL Wolfsburg (4) und VFB Fallersleben (3).

Für viele der Turnerinnen war das ein letzter Test vor der Bezirksligahinrunde in zwei Wochen.

05.05.2018

VfL-Turnerinnen im Medaillenrausch

 

21 Medaillen holten die Turnerinnen des VfL Wolfsburg, 12 gingen an den TSV Ehmen. Aber auch Kästorf, Meine und Vordorf mischen immer wieder vorne mit, so dass bei mancher Siegerehrung das Treppchen fest in der Hand der Nordkreise war.

 

Als zweiter wichtiger Wettkampf der Gerätturnerinnen gelten die Gerätefinals für die Wettkampfklassen mit über 10 Starterinnen im Bezirks-Mehrkampf. So gingen die erfolgreichsten 6-10 Turnerinnen je Gerät in den Pflichtstufen, der AK8/9 und dem Kürwettkampf LK3 in der Gifhorner Flutmuldehalle nochmals an Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden, um die Besten an jedem Gerät zu ermitteln. Trotz des ständigen Kommens und Gehens in der Halle war die Stimmung gespannt, denn die Kampfrichter zeigen im Gerätefinale keine Einzelwertungen an und halten die Spannung so bis zur Siegerehrung aufrecht. Die Turnerinnen wurden durch Rufe und Beifall zu Höchstleistungen motiviert. Den lautesten Jubel gab es allerdings bei den Siegerehrungen, die nach den einzelnen Geräten vorgenommen wurden. Und bereits nach der zweiten Siegerehrung kam die Sammellaune der Wolfsburger zum Vorschein. In der ersten Sprungwertung der P7-9 schafften Milena Kanclewski und Mascha Tersch den Doppelerfolg für den VfL, danach Silber und Bronze für den TSV Ehmen in der P5 am Stufenbarren, dann wieder Bronze in der P6 für den VfL, um dann in der P6-8 die Erfolgsgeschichte von der Wolfsburgerin Lara Illenseer zu starten. Die noch 9-jährige war die erfolgreichste Turnerin an diesem Tag. In der P6-8 sorgte Illenseer mit ihrer Teamkameradin Freya Deike für einen Doppelsieg des VfL, am Boden zeigte sie die schwierigste Übung (P8) in Perfektion und holte verdient Gold, am Schwebebalken und am Stufenbarren erturnte sie jeweils den 2. Platz. Einer derartigen Sammelleidenschaft waren auch noch andere Turnerinnen verfallen, was die Leistungsdichte und die erfolgreiche Arbeit der Turnabteilungen in den Turnkreisen Gifhorn und Wolfsburg unterstreicht: Für den TSV Ehmen waren die Erfolgreichsten:  in der P6-8 Nele Liebhardt mit 4 Medaillen, mit je drei Medaillen: Viviane Willmann in der LK3 und in der P5 Emma Warnecke. Ebenfalls drei Medaillen erkämpfte sich vom VfL Mascha Tersch in der P7-9 mit Gold am Boden und Stufenbarren und Silber am Sprung. Jule Werkmeister holte in der P6 für den SSV Kästorf 3 Medaillen.

 

Doch wie für Gerätefinals üblich mischen hier auch welche mit, die für Überraschungen sorgen, weil sie beim Mehrkampf vielleicht aufgrund eines missglückten Geräts eben nicht zu den Allerbesten gehörten. So jubelten die Anhänger des SSV Kästorf besonders laut, als in der P5 am Boden Josy Eck auf Platz 1 gerufen wurde. Ähnlich laut wurde es beim Sieg von Ida Reinecke in der P6-8 am Stufenbarren, die sich erstmals gegen die geballte Stärke von Ehmen und Wolfsburg durchsetzen konnte. Fazit aus den Zuschauerrängen: „So müssen Turnwettkämpfe sein, ein durchweg hohes turnerisches Niveau mit tollen, sehenswerten Choreografien am Boden und natürlich strahlende Sieger.“

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21./22.04.2018

Vize Landestitel für Vordorfs Turnerin Marie Schimpf - Platz 3 für Friederike Henning vom VfL Wolfsburg

 

Spannender hätten die Landesmeisterschaften der Gerätturnerinnen am vergangenen Wochenende im Osnabrücker Land kaum sein können. Henning und Schimpf hatten sich auf Bezirksebene in der Kürklasse LK2 (11-13 Jahre) mit den Plätzen 3 und 4 qualifiziert und absolvierten den Wettkampf in einer Riege. Beginnend am Schwebebalken zeigte Schimpf u. a. mit freiem Rad die hochkarätigste Übung ihrer Wettkampfklasse, musste aber dafür einen Absteiger in Kauf nehmen. Aufgrund des hohen Ausgangswertes kam mit 12,7 Punkten doch noch eine passable Wertung heraus. Dann am Boden beide Turnerinnen in Bestform. Henning, die hier immer Topwertungen einfährt, lieferte auch diesmal ab. Mit 13,8 Punkten holte sie die höchste Bodenwertung. Am Sprung waren Beide unter den Besten, so dass der Stufenbarren die Entscheidung brachte. Am Ende reichte es dann für Schimpf zu Platz 2 in ihrem ersten Kürjahr. Henning errang mit nur 0,25 Punkten Rückstand Platz 3. TSV -Trainerin Kim Ellmerich über ihren Schützling: „Mit einem Sturz am Balken auf Platz 2 ist schon sensationell.“

 

Nach dem Wechsel in die starke Kürriege LK2 der 18-29Jährigen konnte Emily Windorpski (TSV Ehmen) leider ihren Vorjahrestitel nicht verteidigen.  Sie punktete aber am Sprung als Einzige mit einem Tsukahara, musste sich im Gesamtergebnis mit einem Punkt Rückstand auf Platz 1 mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.

 

Lisa Baginski (MTV Isenbüttel) startet nach ihrem Vorjahresdebüt auf Landeebene fast durch. Trotz einiger Abzüge am Stufenbarren konnte sie in der LK3 (18-29 J.) Platz 5 erreichen.

 

Eine weitere Top-Platzierung ging an den TSV Ehmen im Wettkampf der Kür LK3 (11-13 J.) Nachdem Viviane Willmann kleinere Schwächen in der Bodenübung mit einem sauberen Yamashita am Sprung ausbügeln konnte, belegte sie im Mehrkampfergebnis Platz 5.

 

Ehmens Trainerin Anne Schindler resümiert nach dem Wettkampf: „Das Teilnehmerfeld war sehr hochkarätig und unsere Turnerinnen konnten sich mit prima Übungen sehr schön präsentieren. Die Abstände zwischen den einzelnen Plätzen betrugen oftmals nur Zehntel. Mit diesen Ergebnissen schauen wir motiviert auf die folgenden Ligawettkämpfe.“

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07./08.04.2018

Je 7 Medaillen bei den Bezirksmeisterschaften der Gerätturnerinnen für Ehmen und VfL

Fast 300 Turnerinnen kämpften in der Helmut-Sander-Sporthalle in Oker (Goslar) um Bezirkstitel und Qualifikationen zu den Landesmeisterschaften.

Bereits im ersten Wettkampf am Samstag setzten die jüngsten Turnerinnen vom TSV Ehmen ein deutliches Zeichen und holten einen Doppelsieg in der P5 (8-9 Jahre). Ehmens neue Trainerin Anne Schindler über den Nachwuchs: „Die beiden haben soviel Potential, dieser Wettkampf ist nur ein Zwischenschritt, um ggf. nächstes Jahr in die AK-Schiene einzusteigen.“

In der P6 dann eine kleine Überraschng: Der SSV Kästorf mausert sich langsam und lieferte sich mit dem VfL Wolfsburg ein spannendes Duell. Das konnte am Ende Kästorfs Jule Werkmeister vor der ein Jahr jüngeren Sophie Leis vom VfL für sich entscheiden.

Und mit zwei weiteren Turnerinnen des SSV auf den Plätzen 7 und 8 waren die Schützlinge von Anette und Kira Wrede in dieser Klasse der erfolgreichste Verein.

Lara Illenseer, das Wolfsburger Turntalent, ist schon aus dem letzten Jahr bekannt dafür, dass sie sich Zweikämpfe mit Gegnerinnen aus Ehmen liefert. Mittlerweile in die nächsthöhere Leistungsklasse P 6-8 (10-12 Jahre) aufgestiegen, hatte sie die geballte Turnleistung zweier Ehmerinnen als ärgste Konkurrentinnen gegen sich. Nach dem ersten Gerät, dem Schwebebalken, lag Illenseer in Führung, was Nele Liebhardt am Boden allerdings wieder ausglich. Nach knappen Entscheidungen am Sprung und Stufenbarren blieb es bis zum Schluss spannend. Am Ende hieß es wieder mal Platz 1 für Illenseer, 2. Liebhardt vor ihrer Teamkameradin Johanna Methner. Neben viel Jubel auf der Tribüne gab es auch das schon legendäre Jubeltänzchen von VfL Trainerin Martina Gröger.

Gröger freute sich aber auch über den Ausgang des nächsthöheren Wettkampfes, P7-9 (13 J. und älter): „Eigentlich hätten Mascha Tersch und Milena Kanclewski auch in der Kür starten können, aber beiden fehlt noch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Mut. Doch hiervon haben sie heute sicher eine Überdosis erhalten. Mit den Plätzen 1 und 3 haben sie sich und uns ein großes Geschenk gemacht.“

Nicht weniger spannend ging es in den Kürwettkämpfen aus. Die Vorjahressiegerin Lisa Baginski vom MTV Isenbüttel patzte leider am Balken, holte dafür am Stufenbarren die zweithöchste Wertung was insgesamt dann wieder für Platz 3 in der LK3 (18-29Jahre) reichte. Bei den jüngeren Kürturnerinnen LK3 (11-13 J.) konnte die Wolfsburgerin Sinah Fabig durch Nervenstärke und das Quäntchen Glück am Schwebebalken das Ergebnis der Kreismeisterschaften drehen und sich vor Viviane Willmann (Ehmen) Platz 2 erturnen.

In der höchsten niedersächsischen Kürklasse LK2 kämpften die Turnerinnen der Nordkreise in erster Linie gegen die starke Konkurrenz aus Wolfenbüttel. Bei ihrem Debüt in dieser Leistungsklasse (LK2 11-13J.) konnte sich VfL-Turnerin Friederike Henning wacker schlagen, Mit drittbester Sprungleistung und zweitbester Balkenübung sicherte sie sich den Bronzepokal.

Ihren Einstieg in diese Leistungsklasse gaben ebenfalls Mandy Hoffmann vom VfL und Paulin Vollmer vom MTV Gifhorn (LK2 (14-15 J.). Durch Topleistung am Sprung und Stufenbarren erkämpfte sich Hoffmann Platz zwei und damit ihren ersten Mehrkampfpokal auf Bezirksebene. Vollmer, die sich als Ziel die Qualifikation zum Land, also mindestens Platz 6, gesteckt hatte, holte durch eine super Balkenübung den Rückstand auf, so dass am Ende Platz 3 für sie stand.

Für den TSV Ehmen gingen noch die Routiniers dieser Klasse an den Start. Nach ihrem Landestitel im Vorjahr zeigte sich Emily Windorpski wieder mal in Höchstform und siegte mit deutlichem Abstand bei den 18-29-jährigen. Bei den 16-17-Jährigen musste sich Lina Müller nach einem Sturz vom Balken mit Platz 2 zufriedengeben.

Die besten 6 der Kürwettbewerbe haben sich zu den am 21. und 22. April in Bad Iburg stattfindenden Landesmeisterschaften qualifiziert.

In der Qualifikation zum Turntalentschulpokal starteten die AK Turnerinnen des TSV Vordorf zum Teil im Bezirk Hannover, da sie ausschließlich im Landesstützpunkt Hannover Badenstedt trainieren. Nur Mia Lieberknecht turnte in der AK 10 als Einzelstarterin in Oker.

In der AK 8 ging Anna Albrecht gut vorbereitet und motiviert in den Wettkampf, turnte mit Abstand die schwierigste Barrenübung und holte sich mit deutlichem Vorsprung wiedermal Platz 1. Anna Carolina Wolpers turnte am Schwebebalken als Einzige die geforderten akrobatischen Elemente wie Flickflack und Radwende-Salto als Abgang und sicherte sich damit Platz 2.

 

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10.03.2018

Starker Zweikampf zwischen TSV Ehmen und VfL Wolfsburg bei den Kreismeisterschaften der Gerätturnerinnen, VFB Fallersleben mischt immer wieder vorne mit.

 

Ein fast ausgeglichener Medaillenspiegel ergibt sich nach dem Wettkampftag zwischen den Favoriten.  Insgesamt 70 Turnerinnen kämpften am vergangenen Wochenende in der Gerätturnhalle in Ehmen um die Kreistitel und zum Teil um die Qualifikation zu den Bezirksmeisterschaften. Nach der Ehmer Dominanz im Vorjahr hatten in vielen Wettkampfklassen die Wolfsburger Mädchen die Nase vorn oder das Quäntchen Glück, was man besonders am Balken braucht.

 

Auffallend die Leistungen dreier Kürturnerinnen: Im letzten Jahr war für die Drei mit der nicht geschafften Quali Ende der Einzelwettkämpfe.  Doch sie steckten alle nicht den Kopf in den Sand, nutzten die Zeit für intensives Training und Erlernen neuer, schwierigerer Elemente. Und so traten sie gestärkt und selbstbewusst in diesem Jahr auf, gingen zum Teil in höheren Leistungsklassen an den Start und siegten jeder in seiner Alters- und Leistungsklasse verdient. Die Rede ist von Lee Ann Knaus vom TSV Ehmen, Marianna Startz und Mandy Hoffmann vom VfL.

 

Nach langer Pause, traten wieder zwei Turnerinnen in der Kürklasse LK3 der über 18-jährigen an. Hier konnte Celine Schultz das einzige Gold für Fallersleben holen und ihre Wolfsburger Konkurrentin Veronika Klingspohn auf Platz zwei verweisen. Die jungen Kürturnerinnen LK3 zeigten alle Übungen auf hohem Niveau, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. Mit der höchsten Balkenwertung holte sich Viviane Willmann (Ehmen) den Sieg in dieser Klasse.

 

In den Pflichtstufen P5 und P6 holten die jungen Ehmer Turnerinnen mit akkuraten Darbietungen an allen vier Geräten Höchstwertungen, die Siege gingen jeweils an Emma Warnecke (P5) und Josefina Huchel (P6). Bereits im letzten Jahr lieferten sich Lara Illenseer (VfL) und Liv Andres (TSV) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, diese Mal lag an drei Geräten Lara Illenseer vorne und sicherte sich am Ende mit 1,35 Punkten Vorsprung den Sieg in der P6-8. Auch Milena Kanclewski (VfL) wurde ihrer Favoritenrolle gerecht, mit deutlichem Vorsprung siegte sie in der P7-9.

 

Mindestens die ersten drei der Pflicht- und Kürwettkämpfe haben sich zu den Bezirksmeisterschaften am 07./08. April 2018 in Oker qualifiziert. Über die Teilnahme weiterer Turnerinnen entscheidet die Bezirksfachwartin.

 

In den reinen Kreiswettkämpfen ohne Qualifikation konnten sich ebenfalls zwei Wolfsburgerinnen gegen die starken Gegner aus Ehmen und Fallersleben durchsetzen: Im Wettkampf der P4-5 siegte Neele Hanusa und in der P5-6 Sina Kanclewski.

 

Amtierende Kreisfachwartin und VfL Trainerin Martina Gröger zieht am Ende des Tages Bilanz: „Es war ein sehr ausgeglichener Wettkampf. Jetzt gilt es für alle, das hohe Niveau über die Osterferien zu bringen, um im Bezirk ebenso gut abzuschneiden.“

 

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18.02.2018

Turnerinnen des TSV Ehmen, VfL Wolfsburg und der TSV Vordorf setzten sich gegen die starke Konkurrenz aus dem Turnkreis Wolfenbüttel erfolgreich durch.

 

Im ersten Wettkampf des Jahres werden traditionell die athletischen Voraussetzungen für das Gerätturnen abgefragt. So müssen die Turnerinnen z. Bsp. am Seil hangeln und Klimmzüge absolvieren, um die Armkraft unter Beweis zu stellen oder Schweizer Handstände und Spagat absolvieren. Die Sprungkraft wird mittels Seilspringen und Standweitsprung ermitteln. Insgesamt 10 dieser und ähnlicher Übungen absolvierte jede Turnerin im Athletiktest.

 

Den härtesten Aufgaben unterzogen sich die AK Turnerinnen im Powerpokal: Hier konnten sich die Ehmener Ak10 Mädchen Alina Schindler und Nadja Ingwersen vor der Vordorferin Mia Lieberknecht die Plätze 1 und 2 sichern. Schindler punktete besonders am Winkelhang und bei den Schweizer Handständen. In der AK 8 belegte Anna Sophie Albrecht (Vordorf) mit nur knappen Rückstand einen tollen zweiten Platz. Beim Seilspringen und der Arm-Rumpf-Beweglichkeit holte sie sogar volle Punktzahl.

 

Im Muckitest, der für die Turnerinnen der Pflicht und Kürstufen abgenommen wird, holten Diana Dickhoff für Ehmen und Lara Illenseer für den VfL Wolfsburg je einen Sieg. Beide konnten sich gegen 11 Konkurrentinnen durchsetzen und in ihren Altersklassen in jeweils 6 Disziplinen die höchste Punktzahl erreichen. Bei den Jüngsten im Jahrgang 2011 waren die zwei Wolfsburger zwar unter sich, überzeugten aber dennoch mit 5 bzw. 6 Höchstwertungen.

 

Des weiteren starteten für den VfL im Muckitest der 8/9-jährigen Lisa Winkler und Neele Hanusa, die bei ihrem Debüt auf Bezirksebene mit den Plätzen 5 und 9 überraschend gut abschnitten.

 

Das Wolfsburger Trainerteam mit Martina Gröger und Nikole Winkler zeigte sich nach dem Wettkampf auch mehr als zufrieden mit dem Ergebnis: "Lara hat heute super abgeliefert und zurecht den Sieg geholt. Und auch die anderen haben alle ihre Trainingsleistungen übertroffen.“

 

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11.11.2017

Junge Kürturnerinnen des VfL müssen in Hildesheim Lehrgeld zahlen

 

Das junge Team des VfL Wolfsburg qualifizierten sich als beste Mannschaft im Turnbezirk Braunschweig zum Landesligafinale in Hildesheim und trat hier erstmals gegen die etablierten Mannschaften in der Landesliga 2 aus ganz Niedersachsen an. 

 

Leider gelang der Start am Balken nicht wie in den vorhergehenden Wettkämpfen. Nur Friederike Henning konnte ihre Übung durchturnen. Die zum Teil sehr schwierigen Elemente wie Sprünge und Schweizer Handstände wurden wegen kleiner technischer Fehler rigoros vom Kampfgericht bestraft. So gingen nicht nur die Ausgangswerte in den Keller, sondern auch die E-Noten. Am Boden konnten die Wolfsburger ihre Stärke beweisen, holten hier sehr gute Wertungen. Auch hier punktete Henning mit der besten Wertung der Mannschaft. Dann ging es zum Sprung. Die strengen Wertungen des Kampfgerichts bei den vorangehenden Mannschaften sorgten wieder für steigende Nervosität. Und so wurde auch bei den Wolfsburgern jeder kleine Fehler mit hohen Abzügen bewertet. Einhellige Meinung des Trainerteams zu dem Auf und Ab der Gefühle: "Der schlechte Start am Balken hat uns nicht nur Punkte, sondern auch ganz viel Motivation gekostet."

 

Am Stufenbarren konnten die Turnerinnen nochmal ihr Trainingspotential abrufen, holten Wertungen, die durchaus mit den späteren Siegern mithalten konnten.

 

Im Endergebnis zeigte sich, wie eng die Ergebnisse der besten Teams aus Niedersachsen war. Für die Wolfsburgerinnen endete der Tag auf Platz 7.

 

Nach dem Wettkampf zog Trainerin Martina Gröger Bilanz: "Kaum eine der Mädels hat in letzter Zeit voll trainieren können, mit Verletzungspech und Krankheitsausfällen kann man beim Land eben nicht ganz vorne mitmischen. Einzig Mandy Hoffmann, die trotz Balkensturz wieder die höchste Einzelwertung beitrug, war voll einsatzfähig."

 

In der Mannschaft turnten außerdem: Marianna Starz, Alicia Kurkowski, Michelle Marks, Marta Manusch und Keana Koloska.

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