Berichte aus dem Turnkreis Gifhorn

02.+03.03.2019

Gifhorn, Meine, Kästorf und Vordorf dominieren die Kreispokalwettkämpfe

 

Ein ganzes Wochenende im Zeichen des Turnens – 320 Gifhorner Turnerinnen trafen sich zum größten Turnevent in Gifhorn und Sassenburg und kämpften um Kreistitel und Qualifikationen. Eine Rekordbeteiligung, die den Stellenwert des Gerätturnens im Turnkreis Gifhorn unterstreicht. Dank der super Organisation im Vorfeld durch die Turnkreis Vorsitzende Andrea Theis und an den Wettkampftagen durch die Veranstalter MTV Gifhorn und SV Triangel war es ein für alle Seiten gelungenes Wettkampfwochenende.

 

Hochklassig begann die Wettkampfserie mit den Qualifikationswettkämpfen in den Pflicht- und Kürstufen. Hier konnte eine deutliche Verschiebung zu den anspruchsvollen Kürklassen, die bis zum Land ausgeturnt werden, verzeichnet werden. Erwartungsgemäß hatte hier der TSV Vordorf oft die Nase vorn, allein 10mal standen die Schützlinge von Kim Ellmerich auf dem Treppchen. Aber nicht immer. Katharina Friedrich vom TSV Meine konnte in der LK2 der 14-15jährigen den Sieg erringen und auch die Gifhornerin Luisa Pavulins konnte sich gegen die Konkurrenz behaupten und siegte in der LK3 (Jg. 02-03). Die Isenbütteler Ehre rettete Routinier Lisa Baginski, die in der LK3 (Jg. 1990-2001) den Sieg holte und mit ihrer drittplatzierten Schwester Finja zur Quali nach Göttingen fahren wird. Erstmals wagten sich die Kästorfer mit zwei Talenten an die Landesqualifikation in den Pflichtstufen heran, hier werden die anspruchsvollen AK-Übungen gefordert. Emily Minich und Frieda-Charlotte Heinecke werden sich im Bezirkswettkampf der starken Konkurrenz stellen. Auch Anna-Sophie Albrecht vom TSV Vordorf trat als Einzelkämpferin in der AK9 an.

 

In den Pflichtwettkämpfen, die zum Bezirk weitergehen, hatten die Kästorfer die Nase deutlich vorne, drei von vier Siegern kamen aus deren Reihen.  Ein Sieg in der P6 holte Marla Brinksmeyer für den TSV Meine. Über einen zweiten Platz freute sich Joelina Werner, die damit die einzige Qualifikation zum Bezirk für den VfL Rötgesbüttel holte.

 

Hart umkämpft waren wie gewohnt die reinen Kreiswettkämpfe, wo die Pflichtstufen je nach Leistung gewählt werden konnten. Bis zu 40 Teilnehmer kämpfen hier in den einzelnen Wettbewerben. Die teilnehmerstärksten Vereine stellten zwar meistens die Sieger in den 9 Wettbewerben, doch konnten auch hier wieder ein paar Außenseiter überraschen: So konnte die Familie Dieckmann, deren Töchter Jana und Kati für den SV Triangel turnten richtig feiern, beide wurden Kreismeisterin, Jana im Jahrgang 05 und älter und Kati in der Kür LK4. Grund zum Feiern gab es auch im TuS Ehra-Lessin für Silber und Bronze und auch der SV Calberlah konnte einen Treppchenplatz verzeichnen. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der jüngsten Nachwuchsturnerinnen und das war einfach nur süß. Aber auch ein paar hoffnungsvolle Talente machten hier schon auf sich aufmerksam.

 

„Ein echtes Mammutprogramm über zwei lange Tage, dennoch verlief alles harmonisch. Wir sind mit dem Verlauf mehr als zufrieden,“ äußert sich am Ende die Turnkreis Vorsitzende Andrea Thies. Kein Wunder, denn nicht nur die Nachwuchsarbeit der Vereine fruchtet, auch die Ausbildung der Kampfrichter wird hier großgeschrieben.

 

Mindestens die ersten drei der Qualifikationswettkämpfe werden am 16.+17. März in Göttingen um die Bezirkstitel und die Qualifikation zum Land kämpfen.

22.+23.09.2018

Gifhorn, Vordorf und Meine räumen bei den Kreisligawettkämpfen der Gerätturnerinnen ab

In 8 verschiedenen Leistungs- und Altersklassen traten die Pflichtstufen- und Kürturnerinnen an. Ganze zwei Tage dauerten die Wettkämpfe der 62 Teams aus 12 Vereinen. Das zeigt welchen Stellenwert das Turnen im Kreis Gifhorn hat. Und so äußerte sich auch Fachwartin Andrea Thies zufrieden: „Es ist schön anzusehen, wie viele neu junge Turnerinnen jedes Jahr dazukommen. Das spricht für die tolle Nachwuchsarbeit in unseren Vereinen.“ Der MTV Gifhorn freute sich am Ende des zweiten Wettkampftages neben 4 Siegen auch alle anderen 4 Mannschaften aufs Treppchen gebracht zu haben. Vom TSV Vordorf kamen zwar nur drei Teams, die siegte aber alle. Ein Kreisligatitel ging noch an den SSV Kästorf. Auf Platz zwei im Medaillenspiegel landete der TSV Meine, zwar ohne Sieg, dafür mit 6 Treppchenplätzen. Am Ende des Wettkampfwochenendes fast nur glückliche Turnerinnen, zufriedenen Trainer und begeisterte Zuschauer, die die Hallen spätestens bei den Siegerehrungen mit Begeisterungsstürmen zum Beben brachten.

Wettkampf 0 (P3-5, 2011 u. j.)

Den Sieg in dieser Klasse holten sich die Turnerinnen vom MTV Gifhorn vor TSV Meine 1 und TSV Meine 2. Und genauso lagen auch die Einzelwertungen, die besten drei Turnerinnen kamen aus Gifhorn und hatten damit den Sieg gesichert: Zoe Eismann, Ann Yungi Wang und Elina Lagmetov.

Wettkampf 1 (P3-5, 2010 u. j.)

Hier holte sich der junge Nachwuchs vom TSV Vordorf einen deutlichen Sieg. Den hatten sie aber vor allem dem Einsatz der frisch gekürten Landesmeisterin der AK8 Anna Sophie Albrecht zu verdanken. Sie sorgte schon für drei Punkte Vorsprung, ansonsten wäre es zu mindestens eine knappe Sache mit dem Gifhorner Team geworden, die zweiter wurden. Platz drei ging an die Mannschaft vom MTV Isenbüttel.

Wettkampf 2 (P3-5,2009 u. j.)

Mit der besten Mannschaftsleistung am Boden und Sprung sicherten sich die Gifhorner den Sieg. Drei Kästorfer Turnerinnen schafften es unter die TopTen und holten damit die nötigen Punkte für Platz zwei. Platz drei ging an des TSV Meine. Doch die höchste Wertung des Wettkampfes ging an Joelina Werner vom VfL Röttgesbüttel für ihre Darbietung am Reck, die mit ihrem Team auf Platz 5 landete.

Wettkampf 3 (P3-5, 2007 u. j.)

Mit Jule Werkmeister (Kästorf) und Hannah Boschmann (Gifhorn) dominierten hier schon erfahrene Turnerinnen das Feld und führten ihre Mannschaften nach vorne. Am Ende freuten sich die Kästorfer über einen deutlichen Sieg vor Gifhorn und Meine.

Wettkampf 4 (P3-8)

Mit Ida Reinecke vom TSV Meine war wieder ein bekannter Name an der Spitze, doch mit den Einzelplätzen 2-4 holten die Gifhorner die beste Mannschaftsleistung vor Meine und Kästorf, die sogar drei Teams in dieser Wettkampfklasse stellten.

Wettkampf 5 (Kür LK4)

Der deutlichste Sieg in den Kreisligen fuhren hier die Vordorfer ein. Mit über 7 Punkten Vorsprung und vier unter den besten 6 der Einzelwertungen holten die erfahrenen Kürturnerinnen Platz eins vor Gifhorn und dem SV Triangel. 

Wettkampf 6 (Kür LK3)

Hier fiel die Entscheidung am Stufenbarren. Vordorfs Marie Schimpf lieferte sich mit der 8 Jahre älteren Lisa Baginski einen Zweikampf. Schimpf am Stufenbarren deutlich vorne, patze dafür am Balken, holte dennoch die höchste Einzelwertung. Baginski holte mit der konstantesten Leistung die zweithöchste Einzelwertung. Am Ende entschieden die anderen Teammitglieder über die Mannschaftsplatzierung: Vordorf wieder erster, MTV Isenbüttel Platz zwei und dritter wurde Gifhorn.

Wettkampf 7 (Kür LK2)

Nur noch zwei Vereine wagten sich an die schwierigen Vorgaben der Kürklasse LK2 heran und boten sich ein sehenswertes Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz der besten Einzelleistung von Katharina Friedrich aus den Meiner Reihen mussten sie dem Team vom MTV Gifhorn den Vortritt lassen, am Sprung waren sie einfach deutlich besser.

27.05.2018

Vordorfer Spitzennachwuchs turnt im Land ganz vorne - auch Ehmens Alina Schindler holt einen Landestitel

 

Langenhagen. Bei den Landeswettkämpfen der höchsten Leistungsklassen im Gerätturnen ging es nicht nur wegen der hohen Temperaturen heiß her. Bereits bei den Jüngsten in den Mannschaftsmeisterschaften war zu sehen, wie die Mädels mit den hohen Anforderungen zu kämpfen hatten. Eine der wenigen, die in der AK8, zum Beispiel den Bogengang rückwärts auf dem Balken zeigten, war Anna Albrecht vom TSV Vordorf. Damit holte sie auch die höchste Einzelwertung ihrer Wettkampfklasse und führte ihr Team aus dem Turnbezirk Hannover auf Platz 1. Die zweite Anna aus dem Dreamteam von Kim Ellmerich hatte mit dem Erwartungsdruck der Landestrainer zu kämpfen. Anna Carolina Wolpers ist das Hoffnungstalent der niedersächsischen Landestrainer. Bereits am Stufenbarren hat man gesehen warum das so ist. Freie Felge in den Handstand, Drehungen und Riesenfelgen mit Strecksalto Abgang. Und das mit noch nicht mal 11 Jahren. Beim Einturnen am Balken lief es noch super, mit absoluter Präzision absolviert sie auf den 10 Zentimetern die akrobatischen Verbindungen, ob Flick-Flack oder Menicelli in den sicheren Stand. Im Wettkampf spielten dann die Nerven nicht mehr ganz mit, drei Stürze kosteten ihr den Landestitel. Dennoch konnte sie sich über Platz zwei freuen. Beide Ausnahmetalente wurden zudem offiziell in den Landeskader 2018 berufen.

 

In der AK10 traten Alina Schindler vom TSV Ehmen und Mia Lieberknecht (Vordorf) an. Wie erwartet dominierte Alina Schindler das Wettkampfgeschehen. Besonders am Stufenbarren, wo sie die einzige war, die u. a. Riesenfelge turnte, machte Schindler Punkte gut. Am Ende holte sie mit deutlichem Vorsprung Gold.  Lieberknecht konnte sich gegenüber der Bezirksmeisterschaften am Balken erheblich verbessern und sicherte sich damit den zweiten Platz.

 

Jasmin Grimm vom TSV Vordorf holte im Niedersachsen-Cup AK Jg. 2007-09 einen hervorragenden 6. Platz.

 

24.+25.02.2018

SSV Kästorf und TSV Meine dominieren überraschend die Kreis- und Qualifikationswettkämpfe der Gerätturnerinnen

 

Das gesamte Wochenende stand im Zeichen des Gerätturnens. Zwölf Vereine aus dem Turnkreis Gifhorn schickten knapp 300 Turnerinnen in 22 Wettkampfklassen an den Start. Allein um die Qualifikation zu den Bezirksmeisterschaften kämpfen 90 Teilnehmerinnen. Eine Zahl, die im Turnbezirk Braunschweig, zu der auch die Regionen Harz, Göttingen und Peine gehören, seinesgleichen sucht.

 

Erstmals war der TSV Meine Ausrichter der Qualifikation und eines Teils der Kreismeisterschaften und die Turner nutzten am Samstag den Heimvorteil vor gut gefüllten Zuschauerrängen. Aber auch die anderen Turnerinnen hatten ihre Fans dabei, was für eine gute Stimmung in der Halle sorgte.

 

Am Sonntag traten in Gamsen die jüngsten Turnerinnen zu ihren Kreismeisterschaften an. Hier sorgte der SSV Kästorf für einen reibungslosen Wettkampfablauf und die zahlreichen Zuschauer für die nötige Unterstützung.

 

Qualifikationswettkämpfe:

In der Quali der Pflichtstufe P6-8 gab es gleich einen Doppelerfolgt für Meine: Paula Reichelt und Ida Reinecke, die im letzten Jahr noch einen Sieg für den VfL Rötgesbüttel einfuhr, holten nun für den TSV Gold und Silber. In der nächsthöheren Stufe P7-9 gingen die Plätze 2 und 3 an Larissa Biermann und Ilka Hakenes aus Meine.

 

Bei den jüngsten Turnerinnen in der Qualifikation konnte der SSV Kästorf die Gifhorner von ihrer früheren Führungsrolle verdrängen. In den zwei Wettkampfklassen P5 und P6 holten die Kästorfer Mädchen 4 von 6 Treppchenplätzen. Ihren Vorjahressieg aus der Kreisklasse konnte Jule Werkmeister überraschend in der Quali der P6 wiederholen. Nur Jouline Klassen konnte hier die Ehre der Gifhorner retten und mit einem zweiten Platz einen der begehrten Startplätze bei den Bezirksmeisterschaften ergattern. Durch ihre sauber vorgetragenen Übungen am Reck und Schwebebalken in der P5 konnte sich Marla Brinksmeyer (Meine) den ersten Platz sichern.

 

Besonders erfreulich war anzusehen, dass die vom NTB vorgenommenen Erleichterungen in der höchsten Landesklasse LK2 zu mehr Konkurrenz geführt haben. Sehr erfolgreich war die Arbeit der Gifhorner Trainer in diesem Bereich und die Trainingslager haben hier Früchte getragen. So zeigte Franka Nowak als einzige Turnerin das in dieser Klasse geforderte Flugelement am Stufenbarren und konnte mit ihrer sauber geturnten Kombi aus Rolle rückwärts – freie Rolle auf dem Schwebebalken die Kampfrichter überzeugen und verdient den Siegerpokal in Empfang nehmen. Zwei Neulinge gingen in den LK2 Wettkampf Jg. 03/04: Nur knapp konnte sich Katharina Friedrich (Meine) vor Paulin Vollmer (Gifhorn) den Sieg sichern.  Meines Trainerin Lisa-Marie Zips resümierte nach einem erfolgreichen und anstrengenden Wettkampftag: „Die Organisation so eines Events war schon eine echte Herausforderung, aber bei unseren Turnerinnen lief es wirklich gut und wir sind stolz auf die vielen Pokale und Qualifizierungen.“

 

Im Kürwettkampf der über 18-jährigen konnte Lisa Baginski ihrer Favoritenrolle gerecht werden und holte den einzigen Sieg für den MTV Isenbüttel.

 

Die jüngsten Kürwettkämpfe wie auch die AK-Wettkämpfe wurden erfahrungsgemäß vom TSV Vordorf bestimmt. Als jüngste Kürturnerin zeigte die ehemalige Landeskader-Turnerin Marie Schimpf in der LK2 eine spektakuläre Balkenübung mit freiem Rad und beeindruckte damit Kampfrichter und Publikum. Trainerin Michaela Hendel zeigte sich auch zufrieden: „Nach dem Ausstieg aus dem harten AK -Programm im hannoverschen Leistungszentrum ist die gezeigte Leistung und der erste Platz für Marie eine wichtige Bestätigung. Aber auch unsere anderen haben heute einen tollen Start in die Saison hingelegt.“ Gleich zweimal konnten die Vordorfer das Treppchen für sich alleine belegen. In den verschiedenen Wettkämpfen haben sich mindestens 8 Kürturnerinnen aus Vordorf schon mal ihre Tickets zu den Bezirksmeisterschaften und die Möglichkeiten zur Weiterqualifikation zu den Landesmeisterschaften gesichert.

 

Diese finden am 7. und 8. April 2018 in Oker statt.

 

Kreismeisterschaften:

In den reinen Kreismeisterschaften stellte der SSV Kästorf das größte Teilnehmerfeld. Dass  das nicht zulasten der Turnleistungen geht, wurde bei den Siegerehrungen deutlich. Bei fast jeder Wettkampfklasse standen die Turnsternchen von Annette Wrede mit auf dem Treppchen. „Für unseren jüngsten Turnnachwuchs und alle, die nicht an diesem Kreiswettkampf teilnehmen, hatten wir im Vorfeld schon einen Wettkampf organisiert, sonst hätten wir die Kreismeisterschaften gesprengt.“ meinte Wrede in Hinblick auf die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im SSV.

 

Neben den auch in der Qualifikation erfolgreichen Vereinen konnten in den Kreiswettkämpfen auch andere ihre Erfolge feiern. So gingen je drei Medaillen an den VfL Rötgesbüttel und den SV Triangel. Joelina Werner und Sophie Säbelfeld waren mal wieder für den VfL die Garanten auf einen Sieg.  Im SV Triangel war das Lara Heidt, die letztes Jahr noch in der Pflichtstufe siegte. Nun trat sie im Kürwettkampf LK4 an und siegte hier nach eindrucksvollen Leistungen an allen Geräten. Jana Dieckmann konnte sich dieses Jahr gegen alle Konkurrentinnen durchsetzen und im Jahrgang 2004 und älter den zweiten Sieg für Triangel sichern.

 

Im Jg. 2005 konnte Eileen Schulz vom TuS Ehra-Lessien nach toller Leistung am Schwebebalken und höchster Sprungwertung nach ihrem undankbaren vierten Platz im Vorjahr endlich das Siegerpodest erklimmen.

 

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